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19. November 2023

Windows 11 – Neuerungen, Vorteile, Alternativen

Windows 11 ist das aktuellste Betriebssystem von Microsoft. Aber hätten Sie gedacht, dass die Markteinführung bereits zwei Jahre zurückliegt? So lange fühlt es sich gar nicht an. Denn auch heute noch sind viele Unternehmen unsicher, was denn nun eigentlich neu ist an Windows 11. Deshalb geben wir Ihnen auf dieser Seite einen kompakten Überblick über die wichtigsten Unterschiede zur Vorgängerversion.

Wie sieht es also aus: Lohnt sich der der Umstieg von Windows 10 auf 11? Welche Version passt am besten zu Ihrem Unternehmen? Das lässt sich natürlich nur individuell beantworten. Wir können Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen – aber bei uns erhalten Sie Informationen und Angebote, mit denen wir Ihnen die Wahl erleichtern wollen.

Das spricht für Windows 11

Als Microsoft sein neues Betriebssystem 2021 vorstellte, war die Nachfrage zunächst verhalten. Das lag vor allem an der hohen Beliebtheit der Vorgänger-Version: Windows 10 ist ein so ausgereiftes und verbreitetes Betriebssystem, dass Nutzer keinen Grund zum Wechsel sahen. Zudem gab es Sorgen um höhere Hardware-Anforderungen und Kompatibilität. Doch seitdem hat sich einiges getan! Microsoft hat Windows 11 weiterentwickelt, sodass es heute mehr gute Gründe für ein Upgrade gibt als noch vor zwei Jahren.

  • Sicherheit: Microsoft nennt sein aktuelles Betriebssystem „das sicherste Windows aller Zeiten“. Das ist angesichts der weltweit steigenden Cyberkriminalität so löblich wie notwendig. Das vorherrschende Security-Prinzip lautet „Vertraue niemandem“: Apps und Programme werden solange als nicht vertrauenswürdig eingestuft, bis sie ihre Vertrauenswürdigkeit nachweisen. Zudem gibt es zahlreiche Sicherheits-Features. Zum Beispiel nutzt Windows 11 Virtualisierungen: Mit Virtualization-Based Security (VBS) werden laufende Prozesse und Programme vom eigentlichen Betriebssystem getrennt und haben so keine Möglichkeit, auf Windows selbst zuzugreifen und es zu manipulieren.
  • Performance: Die Performance von Windows 11 ist allgemein besser. Das belegen auch Tests und Benchmarks von IT-Fachmedien und renommierten Tech-Bloggern. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen die Unterschiede zu Windows 10 marginal sind oder der Vorgänger etwas besser abschneidet. Die bessere Leistung von Windows 11 mag auch damit zusammenhängen, dass die Hardware-Anforderungen des neuen Betriebssystems höher sind – also die Computer aktueller und schneller sind. Dazu kommt, dass Microsoft das Ressourcen-Management überarbeitet hat. Zum Beispiel werden im Vordergrund laufende Programme höher priorisiert, sodass sie flüssiger laufen.
  • Neue Funktionen: Windows 11 enthält Features, die Windows 10 nicht hat. Im Infokasten unten stellen wir Ihnen einige dieser Neuheiten vor. In Zukunft wird es weitere funktionale Verbesserungen und Funktions-Updates für Windows 11 geben – für den Vorgänger allerdings nicht. Im April dieses Jahres gab Microsoft bekannt, dass Windows 10 „22H2“ ab jetzt so bleibt, wie es ist. Es wird lediglich weiterhin Sicherheits-Updates geben.
  • Exklusive Apps: Einige neue Microsoft-Anwendungen stehen ausschließlich für Windows 11 zur Verfügung, zum Beispiel der neue Windows Media Player. Unter Windows 10 können sie nicht installiert werden.

Neue Features in Windows 11

Microsoft hat eine ganze Reihe Verbesserungen und neue Funktionen in sein aktuellstes Betriebssystem integriert. Sechs davon stellen wir Ihnen hier exemplarisch vor:

1. Fenster-Management
Dank der neuen Snap-Funktionen lassen sich Fenster mit nur einem Klick übersichtlicher anordnen. Mauszeiger über die Schaltfläche zum Maximieren eines Fensters bewegen und passendes Layout wählen. Noch schneller geht’s mit dem Shortcut „Windows-Taste“ + „Z“.

4. Bildschirmvideos
Das Snipping-Tool kann nicht nur Screenshots, sondern auch Videoaufzeichnungen erstellen. Über die Kombination „Windows-Taste“ + „G“ gelangen Sie zum praktischen Aufzeichnungs-Modus.

2.  Tabs im Explorer
Wer mehrere Datei-Ordner gleichzeitig geöffnet hat, versinkt nicht mehr in Fenstern. Denn die praktische Tab-Funktion wurde für den Datei-Explorer eingeführt. Ähnlich wie im Browser können geöffnete Ordner jetzt auf „Registerkarten“ angezeigt werden.

5. Höhere Energieeffizienz
Ein neuer Effizienz-Modus steuert im Hintergrund die Priorität von Prozessen. Dadurch soll die Akkulaufzeit von mobilen Geräten erhöht werden. Außerdem sollen Wärmeentwicklung und Lüftergeräusche reduziert werden.

3. Sprechen statt Tippen
Mit der Spracherkennung können Sie jederzeit ganz einfach Sprache in Text umwandeln. Einfach die „Windows-Taste“ + „H“ drücken und den Fingern eine Pause vom Tippen gönnen. Die Funktion ist automatisch aktiviert und kann sofort genutzt werden.

6. Kleinere Update-Pakete
Die Update-Pakete sind rund 40%  kleiner als bisher. Dadurch müssen weniger Daten heruntergeladen werden. Das schont Ressourcen, da weniger Serverkapazitäten benötigt werden. Zudem kommt es Nutzern mit niedriger Bandbreite entgegen.

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Windows 10: Never change a running system?

Ist Windows 11 für jedes Unternehmen die beste Option? Ein pauschales „Ja“ wäre gelogen. Auch wenn Microsoft selbst nur noch Windows 11 anbietet und die Version beim Neukauf damit zur einzigen Option macht. Der Gebrauchtsoftware-Markt sorgt dafür, dass Sie die für Sie beste Wahl treffen können. Denn bei uns erhalten Sie weiterhin Lizenzen für Windows 10. Wann das sinnvoll sein kann? Hier einige Argumente:

  • Kompatibilität: Falls Sie spzielle Software-Anwendungen oder Eigenentwicklungen einsetzen, die einwandfrei auf Windows 10 laufen, könnte die alte Informatiker-Weisheit „Never change a running system“ passen. Zumindest so lange Windows 10 mit Sicherheits-Updates und Patches versorgt wird, gibt es keinen akuten Grund für einen Wechsel. Erst im Oktober 2025 soll der Support für Windows eingestellt werden. Ziehen Sie hingegen ein Upgrade auf Windows 11 in Betracht, sollten Sie unbedingt prüfen, wie es um die Kompatibilität mit ihrer bestehenden Softwarelandschaft steht.
  • Hardware-Anforderungen: Nicht auf allen (alten) Rechnern lässt sich Windows 11 installieren. Allerdings sollten Sie deshalb nicht gleich Geräte ausmustern, die ansonsten einwandfrei funktionieren und die für den Einsatz in Ihrem Unternehmen eine vollkommen ausreichende Performance haben. Das wäre weder wirtschaftlich noch ökologisch.
  • Vertrautheit: Mit Windows 10 sind mittlerweile selbst Endnutzer  vertraut, die nicht so computeraffin sind. Das neue Windows 11 braucht hingegen etwas Zeit zum Eingewöhnen. Verständlich. Die Benutzeroberfläche hat sich an einigen Stellen stark verändert. Und wie so oft nach einem Upgrade müssen einige Einstellungen neu konfiguriert werden. Ist die IT-Abteilung im Unternehmen also gerade so stark ausgelastet, dass sie nicht jede Nutzerfrage direkt beantworten kann? Dann bleiben Sie vorerst vielleicht besser beim Bewährten.

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