Pressemeldungen

23.11.2012

Heinrich v. Pierer und Hans-Olaf Henkel im usedSoft-Verwaltungsrat

v. Pierer: „Gebrauchtsoftware zu kaufen ist ein Gebot der betriebswirtschaftlichen Vernunft“ / Henkel: „usedSoft einzige wirkliche Marke im Markt“ / Markt mit Milliardenpotenzial

Der ehemalige Siemens-Vorstandsvorsitzende Heinrich v. Pierer und der frühere IBM-Europachef und BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel sind in den Verwaltungsrat des Software-Gebrauchthändlers usedSoft eingetreten. Heute äußerten sich die beiden Manager auf einer Pressekonferenz in München zu den Gründen für Ihr Engagement.

„Es hat mir immer Spaß gemacht, gegen festgefahrene Strukturen und Monopole anzukämpfen, die dem freien Wettbewerb entgegenstehen, und der Handel mit Software ist ein solches Beispiel“, sagte Heinrich v. Pierer. „Ich bin davon überzeugt, dass usedSoft über ein gutes Geschäftsmodell verfügt. Ich sehe ein interessantes Potenzial, nicht nur in Deutschland, sondern durchaus auch international.“

„Der Software-Gebrauchthandel ist eine Branche mit einer großen Zukunft“, ergänzte Hans-Olaf Henkel. „Für mich besteht darüber hinaus kein Zweifel daran, wer in diesem noch jungen Markt das Rennen machen wird: Das wird usedSoft sein, als einzige wirkliche Marke im Markt.“

Die beiden neuen usedSoft-Verwaltungsräte betonten zudem die enormen Vorteile, die der Einkauf von gebrauchten Computerprogrammen für die Unternehmen mit sich bringt. „Vom Handel mit gebrauchter Software zu profitieren, ist ein Gebot der betriebswirtschaftlichen Vernunft“, so v. Pierer. „Bei Software kommt noch hinzu, dass man – wenn man sie gebraucht kauft – ein absolut gleichwertiges Produkt erhält. Das bekommt man sonst nirgends.“ Hans-Olaf Henkel unterstrich: „Jedes Unternehmen sollte jedes sinnvolle Instrument nutzen, um Kosten zu reduzieren. Das gilt umso mehr für den Einkauf von Software, als hier jährlich Milliarden von Euro ausgegeben werden. Das EuGH-Urteil ist deshalb so etwas wie ein Startsignal.“ Der Europäische Gerichtshof hatte am 3. Juli dieses Jahres den Handel mit gebrauchten Computerprogrammen für grundsätzlich rechtmäßig erklärt – und zwar auch dann, wenn es sich um online übertragene Software handelt.

Peter Schneider, usedSoft-Gründer und -Geschäftsführer, betonte das enorme Marktpotenzial des Gebrauchtsoftware-Handels. „Alleine in Deutschland werden in diesem Jahr nach Schätzung des Branchenverbandes BITKOM für über 17 Mrd. Euro Software-Produkte verkauft – davon 85 Prozent im B2B-Markt“, betonte Schneider. „Weltweit werden es rund 265 Mrd. Euro sein. Davon wird erfahrungsgemäß gut ein Drittel auf Europa entfallen.“ Der Handel mit gebrauchter Software sei also ein Markt mit Milliarden-Potenzial. „Dieses Potenzial werden wir nutzen, um das usedSoft-Geschäftsmodell in zwei Richtungen zu skalieren: Erstens durch Ausweitung unseres Produktangebots und zweitens durch die Ausweitung unseres Geschäftsmodells in alle Länder der EU.“

So werde usedSoft zum einen nach und nach Standard-Software weiterer Marken auf Lager und ins Angebot nehmen, z.B. Adobe, SAP und Oracle. Zum anderen bereitet das Unternehmen eine massive Ausweitung des Vertriebs auf die gesamte Europäische Union vor. Dazu werden zurzeit in Südeuropa, den britischen Inseln, Skandinavien sowie Mittel und Osteuropa große Vertriebspartner ausgewählt. Peter Schneider: „Mein erklärtes Ziel ist es, usedSoft zu einem der großen europäischen Player im Software-Handel zu entwickeln, also die Marke usedSoft von der deutschen zur europäischen Marke aufzubauen.“

Dies sei für ein kleines Unternehmen wie usedSoft allerdings ein großer Schritt. „Ich habe mich deshalb an die beiden Persönlichkeiten gewandt, die aus meiner Sicht diesem Unternehmen die bestmögliche Hilfestellung dabei leisten können: den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG, Heinrich v. Pierer, und an Hans-Olaf Henkel, früherer BDI-Präsident und Europachef von IBM“, sagte Schneider. „usedSoft hat damit zwei Partner gewonnen, die nicht nur über unermessliche Erfahrungen in der globalen Wirtschaft verfügen und bereit sind, diese mit uns zu teilen. Beide sind auch vom usedSoft-Geschäftsmodell 100-prozentig überzeugt.“

Über usedSoft

usedSoft wurde 2003 gegründet und ist ein führender europäischer Anbieter von gebrauchter Standard-Software. Die Käufer von usedSoft-Lizenzen sind sowohl Unternehmen wie auch Behörden und Software-Händler. Zu den mehr als 10.000 Kunden der usedSoft-Gruppe zählen u.a. Alete, s.Oliver, Segafredo, der Flughafen München, ein führender Verein der Fußball-Bundesliga sowie diverse Sparkassen und Rechtsanwaltskanzleien. Auch in deutschen Behörden kommt verstärkt gebrauchte Software zum Einsatz: Neben dem Bundessozialgericht in Kassel und der Datenzentrale Baden-Württemberg setzen fast 1.200 Behörden, Städte und Gemeinden auf usedSoft-Lizenzen, darunter die Städte Nürnberg und Fürth sowie der Landkreis Passau. Die Einsparungen beim Kauf von bereits benutzten Lizenzen liegen bei bis zu 50 Prozent des Verkaufspreises. Verwaltungsräte des Unternehmens sind der ehemalige IBM-Europachef Hans-Olaf Henkel, der frühere baden-württembergische Finanzminister Gerhard Stratthaus und der ehemalige Bayer-Chef Manfred Schneider.

www.usedsoft.com

Christoph Möller
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