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DEZEMBER 2007 Drucken E-Mail

COMPUTERWOCHE: MARKT FÜR GEBRAUCHTSOFTWARE PROFESSIONALISIERT SICH

Der Markt für Gebraucht-Software lockt immer mehr Marktteilnehmer, so die Computerwoche anlässlich der Veröffentlichung einer Studie des Beratungshauses Experton Group. Dabei stellt Experton insgesamt eine Professionalisierung des Marktes fest: Die Anbieter verfügten über ein fundiertes Prozess- und Methodenwissen. Gemessen am Umsatz sei derzeit usedSoft einer der führenden Anbieter für gebrauchte Software in Deutschland und Zentraleuropa. Experton verweist zudem auf die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der einzelnen Anbieter. Die Lieferfähigkeit von Händlern wie usedSoft, die einen Lizenzbestand vorhalten, sei im Vergleich zu den reinen Maklern auf einem höheren Niveau. Auf diese Weise würde ein schnellerer Transfer der Software gewährleistet.



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NOVEMBER 2007 Drucken E-Mail

DIE WELT: WEHRHAFTER ZWEITVERWERTER

„Wachsende Kundenzahlen, steigende Umsätze, internationale Expansion: Der Handel mit gebrauchter Software floriert, so das Fazit der Welt in ihrem Portrait über usedSoft-Geschäftsführer Peter Schneider. Der durchweg positiven Entwicklung täte auch das Missfallen großer IT-Konzerne wie Microsoft oder Oracle keinen Abbruch: Bislang habe usedSoft jeden Rechtsstreit gewonnen, zuletzt vor dem Landgericht Hamburg. Derzeit, so die Redaktion der Welt, verbreite sich der Firmenname usedSoft rasant in den IT-Abteilungen der deutschen Wirtschaft. Inzwischen profitierten rund 600 Kunden von den Ersparnissen, die der Gebrauchtmarkt biete, unter ihnen namhafte Unternehmen wie Rewe, Edeka und KarstadtQuelle oder Behörden wie die Stadt München.

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SEPTEMBER 2007 Drucken E-Mail

STAAT & IT (SONDERPUBLIKATION DER INFORMATIONWEEK):
„KOSTEN SENKEN MIT GEBRAUCHT-SOFTWARE“

„Die Stadt München sieht nicht ein, für Software mehr als nötig zu zahlen“, erklärt Oberbürgermeister Christian Ude. „Über 50% Ersparnis gegenüber dem Preis für Neuware sprechen eine deutliche Sprache.“ Mit dieser Entscheidung steht die bayrische Landeshauptstadt nicht allein, wie die „Staat & IT“, Fachmagazin für IT-Verantwortliche bei Bund, Ländern und Gemeinden, zu berichten weiß: Immer mehr öffentliche Verwaltungen begegnen demnach dem wachsenden Kostendruck, in dem sie Software einsetzen, die bereits woanders im Einsatz war. Der Gebrauchtmarkt böte nicht nur besonders günstige Einkaufs-Konditionen, sondern sei zudem die einzige Alternative, um auch ältere Versionen eines Software-Produkts zu erstehen. Diese zumeist Hardware-schonenden Versionen seien vom Funktionsumfang her oftmals völlig ausreichend – würden vom Hersteller aber in der Regel nicht mehr angeboten.

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SEPTEMBER 2007 Drucken E-Mail

COMPUTER UND RECHT: GEBRAUCHTSOFTWARE UND ÜBERTRAGBARKEIT VON LIZENZEN

Dr. Malte Grützmacher, Rechtsanwalt und Spezialist für Urheber- und IT-Recht, erörtert in einem Beitrag für das juristische Fachmagazin „Computer und Recht“ neue Aspekte rund um den Handel mit gebrauchten Lizenzen. Bisher, so Grützmacher, stand vor allem die Frage im Vordergrund, ob der so genannte Erschöpfungsgrundsatz auch auf online übertragene Software bzw. auf Volumenlizenzen anzuwenden sei. Grützmacher bejaht nicht nur diese Frage, sondern kommt darüber hinaus zu folgendem Schluss: Selbst wenn eine Zustimmung der Rechteinhaber für die Übertragung von Nutzungsrechten notwendig sei – eine Ansicht, der Grützmacher ausdrücklich widerspricht – so wären die Rechteinhaber (sprich Softwarehersteller) zu dieser Zustimmung verpflichtet. Im Kontext Gebrauchtsoftware dürfte „nach Treu und Glauben schon nach allgemeinen Grundsätzen eine Zustimmungspflicht bestehen“, so Grützmacher. Darüber hinaus führt der Urheberrechtsspezialist insbesondere kartellrechtliche Überlegungen für eine Zustimmungspflicht ins Feld.

Eine Zusammenfassung des Artikels finden Sie hier. Der vollständige Beitrag steht unter www.legios.de zum kostenpflichtigen Download bereit.

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JULI 2007 Drucken E-Mail

COMPUTERWOCHE: DIE KAMPAGNEN GEGEN GEBRAUCHT-SOFTWARE KAUFEN INS LEERE

Alle Strategien der großen Softwarehersteller, den Handel mit gebrauchten Lizenzen zu torpedieren, seien fehlgeschlagen, konstatiert Axel Oppermann, Advisor beim Beratungshaus Experton Group. Speziell die juristischen Scharmützel, mit denen einige Softwarehersteller versucht hatten, eine schnelle Entscheidung zur ihren Gunsten herbeizuführen, seien kontraproduktiv gewesen: Diese hätten durch die mediale Aufmerksamkeit erst eine breite Masse für das Thema sensibilisiert. Die Folge: Das Interesse am Gebrauchtmarkt sei heute größer als jemals zuvor.

Warum aber mobilisieren die Hersteller Legionen von Rechtsanwälten und Divisionen von Marketing und PR-Menschen, fragt Oppermann. Schließlich sei der Gebrauchtmarkt – trotz eines sehr dynamischen Wachstums – nicht größer als eine Rundungsdifferenz in der Businessplanung der etablierten Softwareanbieter. Oppermann kommt zu eindeutigem Schluss: Das Ziel sei nicht, wie oftmals dargestellt, die Wahrung geistigen Eigentums, sondern einzig die Sicherung etablierter Strukturen und Lizenzmodelle.

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JUNI 2007 Drucken E-Mail

RT - RETAIL TECHNOLOGY: „GELD SPAREN OHNE RISIKO“

Der Handel mit gebrauchter Software entwickelt sich zu einem lebhaften Geschäft“, konstatiert das EHI-Magazin „rt – retail technology“: Laut einer Studie der Experton Group könne das Marktvolumen in den nächsten Jahren auf 400 Millionen Euro anschwellen. Namhafte Handelsunternehmen wie der usedSoft-Kunde Edeka arbeiteten bereits seit Jahren mit gebrauchter Software und profitierten von Einsparungen von zum Teil über 50 Prozent. Drohgebärden von Microsoft werden derweil vom Handel scharf kritisiert: „Versuche, den Handel mit gebrauchter Software zu kriminalisieren, sind mehr als fragwürdig und aus Käufersicht nicht nachvollziehbar“, betont Dr. Reinhard Schütte, Geschäftsführer IT und Organisation der Dohle Handelsgruppe. Deutliche Worte findet auch Henry Taubald, bei KarstadtQuelle als Geschäftsführer für den Einkauf zuständig: „Die Software-Hersteller wollen den Kunden und den Händlern von ‚gebrauchter’ Software Angst machen, ihnen einreden, dass sie etwas Illegales tun. Diese Kriminalisierung von Kunden und Gebrauchthändlern ist eine Dreistigkeit.“ Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung des Landgericht Hamburg: „Der Verkauf (...) einzelner Microsoft-Lizenzen, die zuvor im Rahmen von Volumenlizenzverträgen (...) abgegeben worden waren, ist auch ohne Zustimmung von Microsoft wirksam möglich.

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JUNI 2007 Drucken E-Mail

COMPUTERWOCHE: USEDSOFT PUNKTET GEGEN MICROSOFT

„Die Staatsanwälte haben ihre Ermittlungen gegen den Händler von Gebrauchtlizenzen eingestellt – zum Missfallen Microsofts“, berichtet die Computerwoche. Eine Beschwerde des Software-Monopolisten gegen die Einstellung des von ihm angestrengten Strafverfahrens wurde von der Münchner Generalstaatsanwaltschaft uneingeschränkt zurückgewiesen. Es seien keine Unregelmäßigkeiten festzustellen. „Nun ist die Ankündigung von Microsoft, gegen die Käufer von Gebrauchtsoftware vorzugehen, eindeutig als bloße Einschüchterungstaktik entlarvt“, erklärt usedSoft-Geschäftsführer Peter Schneider. „Der Verkauf und Kauf bereits verwendeter Software ist absolut legal.“ Microsoft bestätigt, dass das Strafverfahren abgeschlossen ist.

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MAI 2007 Drucken E-Mail

FTD: „STREIT IST PROGRAMMIERT“

Die FTD findet es erstaunlich, dass Microsoft bisher die direkte juristische Konfrontation mit dem Konkurrenten meidet. Das Risiko, Fakten gegen sich selbst zu schaffen, sei wohl zu groß, vermutet das Wirtschaftsblatt. Schließlich haben die bisherigen Gerichtsentscheidungen eher eine gebrauchthandelsfreundliche Tendenz. Statt also erneut eine empfindliche Schlappe vor Gericht zu riskieren, arbeite man lieber mit der Angst und Ungewissheit der Kunden. Ein Eigentor, wie etwa das Beispiel des usedSoft-Kunden Karstadt-Quelle zeige.

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MAI 2007 Drucken E-Mail

COMPUTERWORLD: „DIE SCHWEIZ IM OCASSIONSFIEBER“

Anlässlich der Züricher IT-Fachmesse Orbit-iEX berichtet die „Computerworld“ über den wachsenden Markt für Gebraucht-Software in der Schweiz. Immer mehr Schweizer Firmen kauften statt neuer lieber gebrauchte Software-Lizenzen. Rechtlich sei dies unbedenklich. So verweist die Redaktion auf Artikel 12 des Schweizer Urheberrechts, in dem es explizit heißt: „Wenn ein(e) Urheber(in) ein Computerprogramm veräußert oder der Veräußerung zugestimmt hat, darf das Programm gebraucht oder aber weiterverkauft werden.“ Um Rechtssicherheit zu genießen empfiehlt die Redaktion dennoch unbedingt „den Gang zu einem professionellen Anbieter“. usedSoft böte den Käufern exklusiv ein Notariats-Testat, in welchem der Verkäufer bezeuge, dass er rechtmäßiger Lizenzinhaber gewesen ist und die Lizenz nicht mehr weiter nutzen wird.

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MAI 2007 Drucken E-Mail

CASH-DAILY: „SECONDHAND-SOFTWARE KOMMT IN MODE“

„Der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen boomt“ berichtet die Schweizer Wirtschaftszeitung CASH. So konnte allein die Schweizer usedSoft-Niederlassung seit ihrer Gründung im Herbst des letzten Jahres 60 neue Geschäftskunden hinzugewinnen. Tendenz steigend. Auch das Beratungshaus Experton Group bestätigt den Trend: Für den deutschsprachigen Raum prognostiziert Experton ein Wachstum des Marktes für Gebraucht-Software von jährlich 30-40%. Rosige Zukunftsaussichten für usedSoft: „In fünf Jahren durchbrechen wir die 100-Millionen-Euro-Grenze“, ist Geschäftsführer Peter Schneider überzeugt.

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MAI 2007 Drucken E-Mail

DIE PRESSE: „Second-Hand-SOFTWARE“

„Wer Lizenzen für Software günstig kaufen will, darf diese auch von Wiederverkäufern erwerben“, konstatiert die österreichische Tageszeitung „Die Presse“. Die hohen Preise für Lizenzen der großen Softwarehersteller, aber auch die Erfolge gegen Raubkopierer seien die Wurzeln des neuen Trends: „Nach Gebrauchtwagen boomt auch Gebrauchtsoftware“. Laut dem IT-Marktforschungsunternehmen LSZ Consulting freunden sich immer mehr EDV-Leiter mit der „deutschen Innovation“ an, die den Unternehmen Einsparpotenziale von bis zu 60 Prozent bescherten. Und das zu recht: So sei laut dem richtungsweisendenden Urteil des LG Hamburg auch der Handel mit gebrauchten Microsoft Volumen-Lizenzen ohne jede Einschränkung rechtmäßig. Und zwar explizit auch „ohne Zustimmung“ des US-Konzerns.

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APRIL 2007 Drucken E-Mail

MÜNCHNER MERKUR: „WIE EIN ZWERG BILL GATES RUINIEREN WILL“

„Mücke gegen Elefant“, so der Vergleich des Münchner Merkurs für die Auseinandersetzung zwischen usedSoft und Microsoft. Und doch treibe die kleine Münchner Firma den Konzern mit seinem erfolgreichen Geschäftsmodell zur Weißglut. Gar soweit, dass der US-Gigant der Staatsanwaltschaft München im letzten Jahr mit Vorwürfen des „gewerbsmäßigen Betruges“ einen Durchsuchungsbefehl abrang. Umsonst. Denn: „Die Staatsanwälte hielten ein paar Wochen nach der Durchsuchung auf elf Seiten fest, dass die Aktion überflüssig war. Verfahren eingestellt, ‚Tatvorwurf nicht haltbar’.“ Währenddessen wächst der „Zwerg“ immer weiter, der Umsatz wird 2007 vermutlich die 10-Millionen-Grenze überschreiten. Und das, so der Merkur, bei weiterhin glänzenden Perspektiven: „Unabhängige Experten schätzen den Markt für gebrauchte Software auf derzeit etwa 30 Millionen Euro. Tendenz: explodierend.“

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JANUAR 2007 Drucken E-Mail

IKB AKTUELL: „WAS IST EIGENTLICH GEBRAUCHTE SOFTWARE?“

„Je umfangreicher und öfter ein Programm eingesetzt wird, desto größer ist sein Nutzen für das Unternehmen“, konstatiert die „IKB Aktuell“. Gebrauchte Software sei demnach nicht nur genauso viel, sondern sogar mehr wert als eine neue: Die Wertsteigerung würde unter anderem dadurch bedingt, dass die Einlernprobleme bei einer bekannten Software minimal seien, auch die Datenstandards wären bekannt, der Datenaustausch daher problemlos. Zudem sei das Programm in der Praxis getestet und unerwartete Fehlerquellen so gut wie ausgeschlossen. Prof. Dr. Alexander Wurzer, Autor des Artikels, schließt: „Wir stehen an der Schwelle zu einer Ökonomie des geistigen Eigentums und der Gebrauchtsoftwaremarkt ist eine weitere interessante Ausprägung.“

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