Kopierrechte
Die Kopierrechte für Computerprogramme wie auch für Audio- und Videoproduktionen, die auf CDs und DVDs in den Handel kommen, sind in den letzten Jahren immer wieder zum Gegenstand lobbyistischer und öffentlicher Diskussionen geworden. Dabei wurde nicht nur die Erstellung fälschlicherweise als Raubkopien gekennzeichneter Vervielfältigungen für gewerbliche Zwecke von interessierten Kreisen angegriffen. Die Zulässigkeit von Privatkopien für den privaten Gebrauch wurde ebenfalls attackiert, auch wenn die Rechtssprechung nach wie vor von fünf bis sieben zu tolerierenden Privatkopien ausgeht.
Mittlerweile ist allerdings eine Umgehung eines technisch wirksamen Kopierschutzes zur Wahrung privater Kopierrechte nicht mehr legal.
Hinsichtlich der Kopierrechte und der damit verbundenen Schutzproblematik ist bei Computerprogrammen die Gefahr am größten, dass es im Falle eines unternehmensweiten Einsatzes von Software zur Unterlizenzierung kommt. Ein positiver Nebeneffekt des Handels mit gebrauchter Software durch usedSoft ist somit auch, dass bei günstigeren Einkaufsbedingungen evtl. vorhandene Lizenzierungslücken bzw. Nischen illegaler Benutzung von Software rascher geschlossen werden.
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