Antiviren-Software, Antiviren-Programme
Viren in Computerprogrammen haben ihre aus der Mikrobiologie entlehnte Bezeichnung aufgrund der Tatsache erhalten, dass sie sich z.B. als Programm in ein anderes Computerprogramm einschleichen, sich vermehren und funktionierende ("gesunde") Strukturen in Hardware und Software zerstören können.
Viren können in verschiedener Form vorkommen, z.B. als Systemviren (die etwa den Bootsektor befallen), Programmviren (etwa in com-, exe-, Sys-, WinExe- und DLL-Virenexe-Dateien), als Skriptviren oder als Makros.
Zum Schutz von Rechner und Programmen bieten eine Reihe von Herstellern Antiviren-Programme, Antiviren-Scanner und Antivirenbeseitiger an. Antiviren-Software, die vor Computerviren warnt, diese sucht und entfernt, wird normalerweise in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
Für die Benutzung der Antiviren-Software wird häufig eine jährliche Lizenzgebühr fällig, die zum weiteren Bezug der Updates berechtigt.
Mit guten Antiviren-Kits können in der Regel Viren, aber auch andere Malware wie Trojanische Pferde und Würmer rechtzeitig erkannt, angezeigt, gelöscht oder in Quarantäne verfrachtet werden. Bekannte Antiviren-Programme sind GDAta AntivirenKit, McAfee VirusScan, Norton Antivirus, F-Secure Anti-Virus und FP-WIN 2 Anti-Virus.
Manche Hersteller bieten auch kostenlose Scans an, damit Interessenten ihren individuellen (Zusatz-)Bedarf an zuverlässiger Antiviren-Software einschätzen können.
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